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Organisch-biologischer Landbau nach den Richtlinien des „Ernte“ Verbandes
Bei der Bewirtschaftung von Grund und Boden sowie der Haltung von Nutztieren wird versucht, nach den Gesetzmäßigkeiten der Natur und ohne Einsatz von chemisch-synthetischen Hilfsmitteln bzw. Gentechnik bestmögliche Lebensmittel zu erzeugen.Dadurch sollen gesundheitliche Risiken soweit wie möglich ausgeschaltet und mit der Natur und Landschaft schonend und umweltgerecht umgegangen werden. So besteht die Gewähr, unsere Lebensgrundlagen und die menschliche Gesundheit nachhaltig zu pflegen und zu bewahren.
Grundlage dabei bilden einerseits geregelte Kreislaufwirtschaft mit regelmäßigem Fruchtwechsel sowie die natürliche Düngung mit Mist und Kompost. Hecken und Feldraine dienen als Kleinklimate und bieten unzähligen Nützlingen Nahrung sowie Schutz.
Im Bereich der Tierhaltung ist die Zahl der gehaltenen Tiere begrenzt und exakt auf die landwirtschaftliche Nutzfläche abgestimmt. Die Fütterung erfolgt mit naturbelassenem Futter, großteils aus dem eigenen Betrieb. Auf chemische Zusätze, Antibiotika, Hormone und Wachstumsförderer wird verzichtet. Die Haltung hat den artgerechten Bedarf der Tiere hinsichtlich Bewegungs- und Beschäftigungserhalten zu decken. So stehen Auslauf- und Freilandhaltung an vorderster Stelle. Hingegen sind Anbindehaltung, Einzelstand oder Käfighaltung verboten. Die Züchtung orientiert sich an der Fruchtbarkeit und der Lebensleistung der Tiere, sowie an der Vielfalt der Rassen. Solcherart gehaltene Tiere sind im Regelfall gesünder und widerstandsfähiger und somit Garant für beste Lebensmittel.
Der weitgehende Verzicht auf Konservierungsmittel und andere Zusätze garantiert den Konsumenten unverfälschte und naturbelassene Produkte.
So schließt sich der Kreislauf vom gesunden Boden und gesunden Pflanzen zu vitalen Tieren und schlussendlich zu gesunden und leistungsfähigen Menschen. Denn „Der Mensch ist, was er isst“. |
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